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Rosa Mochata

Anfang des 19. Jahrhunderts, in einer Zeit als möglichst vollkommene Remontant- und Edelrosen, die gar nicht groß und pompös genug sein konnten, für große Ausstellungen gezüchtet wurden und legendäre Schnittrosen entstanden, zu jener Zeit züchtete Peter Lambert aus Trier ganz andere Rosen: Er kreuzte die zur damaligen Zeit schönsten Kletterrosen, die Noisetterosen, mit der vielblütigen Rosa multiflora. Sein Ziel war es, neben den perfekten Ausstellungsrosen auch gesunde und robuste Gartenrosen zu züchten. Mit der weißen Strauchrose Trier schuf er 1904 den Grundstein für eine neue Rosenklasse, die Rosa moschata. Bis heute haben diese Rosen ihre Bedeutung im Garten nicht verloren. Sie blühen öfter als Teehybriden und haben trotzdem den Charakter und Charme von reichblühenden Wildrosen bewahrt. Ihren Namen erhielt die aus Trier fortan gezüchtete Rosengruppe erst viel später. Sie hätte auch ebenso gut auch Multiflora-Hybride genannt werden können, denn auf diese Sorte geht die Vielblütigkeit der Moschus-Hybriden zurück. Ihr unverwechselbarer Moschusduft sowie die Fähigkeit zur Nachblüte trugen jedoch dazu bei, dass dieses Namensduell zugunsten der Rosa moschata ausfiel.

Die Moschusrosen wachsen als breit ausladende Sträucher, die nicht selten in der Breite ihre Höhe übertreffen. Beinahe alle Sorten besitzen gesundes, widerstandsfähiges Laub, welches auch mit halbschattigen Gartensituationen bestens zu recht kommt. Die anspruchlosen Sorten passen hervorragend in fast jede Gartensituation und glänzen besonders in reichen Mixed Borders, in denen sie in Kombination mit Stauden harmonieren können.

Felicia

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